In 10 Monaten 45 Kilo leichter….                                                    in der "Evolution Radio Show", von Julia Tulipan, Folge 110

Die "Evolution Radio Show" ist eine großartige Quelle für Menschen, die Informationen über Low Carb, LCHF oder ketogene Ernährung suchen. Mag. Julia Tulipan, Biologin und Ernährungsforscherin hat einige zukunftsweisende Pferde im Rennen. Auf ihrem Blog www.paleolowcarb.de können Sie verfolgen, in welche Richtung die moderne Ernährungswissenschaft geht. Julia Tulipan bietet ein Forum für die besten Fachleute im deutschsprachigen Raum und präsentiert die neuesten Erkenntnissen auf dem Gebiet der modernen kohlenhydratarmen Ernährung.

 

Diesmal ist Kathrin Koloc im Bild und in der Leitung. Die Frau aus Dresden hat vor 3 Jahren 45 Kilo abgenommen und hält seither ihr Gewicht bei ca. 75 Kilo.

Kathrin Koloc war schon einmal auf echt-fett.at zu Gast. Es lohnt sich, das aktuelle Gespräch mit Julia Tulipan anzuhören. Man spürt das große Glück, weil ihr etwas gelungen ist, von dem sie nicht einmal zu träumen gewagt hatte: schlank zu werden!

 

Alles begann mit einem zufälligen Gespräch bei einem Chirurgen und Notarzt. Mit der Bemerkung „Sie leiden an zu vielen Kohlenhydraten“ begann sich das Leben von Kathrin zu verändern. Der Arzt, der nicht genannt werden möchte, empfahl ihr noch das Buch „Köstliche Revolution“, des schwedischen Ernährungsmediziners Dr. Andreas Eenfeldt (aktueller Titel der 2. Auflage „ECHT FETT“),  und los ging die Reise in ein neues gesundes Leben.

 

Was mich an dieser Geschichte persönlich berührt: Vor beinahe 5 Jahren, kurz nach meiner Pensionierung, begann ich mit meiner schwedischen Frau das Buch „Köstliche Revolution“ aus dem Schwedischen ins Deutsche zu übersetzen. Wir dachten zunächst nur daran, unserer Familie mit Hilfe dieses Buches zu erklären, warum uns diese Ernährung so begeistert, und uns gesund und zufrieden macht. Sie sollten sich genau informieren können, warum wir die Glaubenslehren  in Ernährungsfragen verlassen hatten und so ziemlich das Gegenteil der Empfehlungen praktizieren. Zu unserer Freude war ein Verlag (Ennsthaler) bereit, das Buch zu drucken. Nach einem Jahr war die erste Auflage bereits vergriffen und wir durften an der 2. Auflage mitwirken, die jetzt den Titel „ECHT FETT“ trägt.

 

 Immer wieder erfahre ich von Patienten, dass dieses Buch von Ärzten empfohlen wird, da darin die Grundlagen einer natürlichen Ernährung leicht verständlich erklärt werden. Für viele Menschen ist das Buch ein Eye-Opener. So auch im Fall von Kathrin Koloc. Kathrin hat das Buch und die Gespräche mit ihrem Arzt genützt um sich ein wissenschaftliches Bild einer gesunden Ernährung anzueignen. Am Anfang stand der Zufall, jetzt spricht sie von einem Glücksfall.

 

 Warum ist das nur so selten möglich? Es gehört zur Zeit noch eine Portion Glück dazu. Kathrin stieß auf einen Arzt, der selber Low Carb High Fat ausprobierte und dadurch auf den Geschmack kam, mehr Menschen zu helfen, als jenen, die auf seinem Operationstisch landeten.

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Kommentare: 3
  • #1

    buibu (Mittwoch, 26 April 2017 09:26)

    Toll, 4kg/m ist sensationell!

    Was wurde aus der überdehnten haut? Davon spricht niemand, hat ein Chirurg nachgeholfen?

  • #2

    Kathrin Koloc (Mittwoch, 26 April 2017 16:36)

    Meine Haut ist gar nicht so großartig überdehnt und macht für den großen Gewichtsverlust einen echt passablen Eindruck; am Unterbauch eine kleine Hautfalte und an den Innenseiten der Oberschenkel leichte "Knittereffekte". Ansonsten ist alles prima. An mir rumschnippeln zu lassen und damit möglicherweise erst richtige Probleme zu provozieren kam und kommt mir nicht in den Sinn, ebenso wenig wie früher eine Magen-OP o. ä. Ärztlicherseits sieht man da auch überhaupt keinen Anlass für eine OP und ist unisono der Meinung, dass das alles wunderbar geworden ist. Durch Fasten und weiterhin ketogene Ernährung wird sich das auch noch weiter zurückbilden, sind ja beste Bedingungen für die körpereigene Müllabfuhr (Autophagie) Einen Schönheitspreis will und muss ich mit 46 auch nicht mehr gewinnen ;-). Es gibt wirklich Schlimmeres auf diesem Planeten als ein paar Knitterfalten, und ich bin einfach nur dankbar für das Erreichte!

    VG Kathrin

  • #3

    sandra (Freitag, 28 April 2017 06:42)

    KNITTERFALTEN :-) geniales Wort... und diese sind für mich, da ich diese auch habe nur ein Zeichen dafür das ich diese nie mehr wieder ausfüllen möchte. Auch an MIR lasse ich nicht Schnippeln, wieso auch? Weshalb nicht einfach nur stolz sein auf seinen Erfolg.