Magazine zu Jahresbeginn auf Low-Carb Wegen!

Zu Jahresbeginn ist es üblich, dass Magazine und Tagespresse die Leser bei ihren neuen Vorsätzen begleiten. Dabei steht das Abnehmen im Mittelpunkt. Alle möglichen Diäten werden aufgewärmt. Oft stehen Inserate im Hintergrund journalistischer Berichterstattung. Wenn eine Firma ein Inserat in Auftrag gibt, verpflichtet sich die Zeitung auch einen „unabhängigen“ journalistischen Beitrag zu leisten. So verschwimmt Geschäft mit dem Inhalt. Die Leser sollen nichts merken und an die Unabhängigkeit der Berichterstattung glauben.

 

Es überrascht umso mehr, dass zwei große Magazine aus dem Burda Verlag die kohlenhydratarme Ernährung entdeckt haben.

 

Im Sonderheft Horizont aus der Reihe Fit-for-Fun werden 100 Low-Carb Rezepte angeboten. Die Fitness Szene, die auf Muskelaufbau setzt, kennt schon lägst den Wert von Protein und das Problem der fettmachenden Kohlenhydrate. Muskeln zulegen wird in diesen Kreisen auch mit Eiweißshakes unterstützt. Dass es auch ganz ohne Nahrungsergänzung geht, kann im Heft nachgelesen werden. Will man eher die Gesundheit und weniger stahlharte Muskeln in den Mittelpunkt rücken, darf das Fett nicht zu kurz kommen.

 

Eine eiweißreiche Ernährung kann die Zuckerkonzentration im Blut erhöhen. Daher ist sie nur bei großer sportlicher Belastung vertretbar. Ansonsten ist es besser mehr natürliches Fett zu konsumieren, nach der einfachen Formel: der Fettanteil soll größer sein als Protein und Kohlenhydrate zusammen.

http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Burda-Fit-for-Fun-startet-mit-Low-Carb-Sonderheft-ins-neue-Jahr-145046                                         

Mit Focus Online widmet sich ein weiteres Magazin aus dem Haus Burda dem Thema kohlenhydratarme Ernährung, ohne allerdings diesen Begriff zu  erwähnen. Hinter der populistischen Überschrift Die zehn dicksten Ernährungsfallen, die jede Diät sabotieren“ verstecken sich wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahre, die in der breiten Öffentlichkeit noch nicht angekommen sind. Daher sollte man genau lesen, was bisher tabuisiert wurde.

 

Dass mit diesen 10 Punkten indirekt eine kohlenhydratarme Ernährungsweise ohne Fettangst unterstützt wird,  kann uns nur freuen. Überzeugen Sie sich selbst, wie sich die Einstellungen schön langsam ändern und in nicht mehr allzu ferner Zukunft mehrheitsfähig werden.

 

Eine Anmerkung zu Punkt 1 im Artikel sei gestattet: Kalorienberechnen ist Teil einer vergeblichen Diät und für eine gesunde Ernährung längerfristig nicht geeignet. Das bringt nur Hunger und Nährstoffmangel, die immer wieder in Essattacken münden, was die meisten Diätkenner ohnehin schon kennen gelernt haben. Lesen sie den Artikel und freuen Sie sich über die Rückkehr einer uralten einfachen Ernährungsweise, wie sie der Focus-Artikel andeutet.

 

Will die Redaktion auf einen Trend aufspringen oder nur einen Testballon starten, der in weiteren Ausgaben zum Absturz gebracht wird? 

 

Und noch etwas Wichtiges: Low-Carb High-Fat (LCHF) ist keine Diät, sondern eine lebenslange Ernährungsweise, bei der Kohlenhydrate durch natürliches Fett ersetzt werden. So ähnlich lebten unsere Vorfahren vor über zehntausend Jahren, als sie ihrer Nahrung noch hinterher laufen mussten. Diese Lebensweise hat uns stark und widerstandsfähig gemacht. Die Menschen beginnen zu erkennen, dass auf diesem Weg so manche Zivilisationskrankheit vermieden und sogar geheilt werden kann. Schon lange vor dem Focus Beitrag.

 

Hier geht es zum Artikel:http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/abnehmen/tid-16829/warum-diaeten-nicht-funktionieren-die-zehn-groessten-irrtuemer-uebers-abnehmen_aid_470068.html

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