Bauer unser: Ab 11. November österreichweit im Kino!

Filmpräsentation der Regionalgruppe Vöcklabruck

Donnerstag, 17.November 2016 / 19:30 Uhr

Kino Lenzing

Anschließend Filmgespräch mit Protagonisten des Films: Maria Vogt (Bäuerin); Ewald Grünzweil (Milchbauer); Martin Suette (Schweinegroßbetrieb).

BAUER UNSER ist ein sehenswerter Film, der zeigt, wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der Industrie kapitulieren. Es sind keine rosigen Bilder, und doch gibt es Momente der Hoffnung. Etwa wenn der Vorarlberger Gemüsebauer und Rinderzüchter Simon Vetter stolz darauf ist, ein Bauer zu sein, der seine Kunden kennt und der Entfremdung entgegenhält. Oder wenn die Weinviertler Bio-Schafzüchterin Maria Vogt händisch Schafe melkt und frohlockt, Hey, es geht ja auch ganz anders!
BAUER UNSER ist ein Film, der Lust macht, dem Bauern ums Eck einen Besuch abzustatten, bewusst heimische Lebensmittel zu genießen – und auch als KonsumentIn das Bekenntnis abzulegen: „Bauer unser“.

 

Hier finden Sie zur Vorstellung in Ihrer Nähe:

http://www.filmladen.at/bauer.unser


Passend zum Filmtitel  könnte die Geschichte auch so weitergesponnen werden......

 

Bauer unser im Himmel?

Noch ist kein Himmel für uns Bauern in Sicht.

Unser Name wird zwar geheiligt,

unsere Produkte aber verändert und entstellt.

Unser Reich gehört den Lebensmittelkonzernen

und unser Wille richtet sich nach ihren Interessen,

die vom Finanzhimmel aus die Erde regieren.

Das Brot, das durch unserer Hände Arbeit entsteht,

macht alle krank.

Die Schuld liegt nicht bei uns, sondern bei denen,

die uns die Preise aufzwingen

und uns dann hoch verschuldet enteignen.

Wir vergeben euch,

wenn ihr uns wenigstens als Lohnarbeiter existieren lässt,

damit wir unsere  Schulden bedienen können

und eure Bilanzen ausgleichen.

Einstweilen lassen wir uns immer noch in Versuchung führen,

noch mehr zu produzieren

um die Kredite für die neuesten Maschinen abstottern zu können.

Unsere Söhne  und Töchter finden Erlösung in den Städten

und nützen das Reich ihrer Eltern nur noch um Kraft und Herrlichkeit zu tanken

für das ewige Gerangel um Geld und Arbeit.

Wir spüren aber, so wie bisher wird das nicht weitergehen bis in alle Ewigkeit.

 

©Robert Schönauer


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