Die grössten Bedenken beim Umstieg auf Low Carb  und wie sich diese (von selbst) auflösen!

Eine Umfrage unter 826 Personen, veröffentlicht auf www.dietdoctor.com, dokumentiert, was Menschen bewegt, wenn sie mit einer kohlenhydratreduzierten Ernährung beginnen. Ängste können Menschen von einer Änderung Ihrer Ernährungsgewohnheiten abhalten. Besonders jene, die schon schlechte Erfahrungen mit Diäten gemacht haben. Bei einer gut vorbereiteten Umstellung auf eine LCHF- Ernährung lösen sich diese Ängste bald auf.

Bedeutet LCHF (Low Carb High Fat) nur Verzicht auf geliebte Speisen?

Das Schlimmste was passieren kann, wäre ein Essen, das nicht schmeckt. Das Gegenteil ist der Fall. Die Argumente für Low Carb werden erst dann einverleibt, wenn diese Ernährung den Genuss am Essen zufriedenstellt. Die Auswahl der richtigen Lebensmitteln und Rezepte, selber kochen, das Entdecken des natürlichen Geschmacks, auch mit neuen Gewürzen, all das ist bei der Umstellung wichtig.

 

Manche Speisen, wie Brot, Pasta, Mais, Reis, Kartoffeln sollten Sie von Ihrem Speiseplan streichen oder weitgehend reduzieren. Diese „Sättigungsbeilagen“ sind nicht nötig und verlieren ihren Platz auf dem Teller. Sie werden entdecken, dass Eiweiß und Fett angenehm satt machen. Dazu passt jede Menge Gemüse, das über der Erde wächst und daher arm an Stärke ist.

Muss man so viel Fett essen?

Nein, es besteht keine Notwendigkeit, große Mengen an Fett zu essen. Verwenden Sie gerade einmal so viel, wie sie brauchen um satt zu werden. Horchen Sie auf Ihren Körper! Er wird Ihnen mitteilen, wieviel Fett für Sie passt. Es genügt schon, wenn wir die Angst vor natürlichen Fetten verlieren und diese mit der Nahrung aufnehmen.

Vergessen Sie eines nicht: Bei einer Low Carb Ernährung mit natürlichen Fetten verwandelt sich der Körper in einen fettverbrennenden Turbomotor!

Versagen, eigene Schwäche:

Wenn Sie Nebenwirkungen befürchten, sollten Sie mit Ihrem Arzt in Kontakt bleiben und beobachten, wie Ihr Körper auf die neue Nahrung reagiert. Bei jeder Änderung Ihrer Medikamenteneinnahme befragen Sie Ihren Arzt.

 

Fehlt Ihnen zu Beginn die Motivation? Beginnen Sie schrittweise: entfernen Sie einzelne Lebensmittel aus ihrem Speiseplan und beobachten Sie, wie Ihr Körper darauf reagiert (z.B. Weizen, Fruchtsäfte, etc.). Probieren Sie neue kohlenhydratarme Rezepte aus, und lassen Sie Kohlenhydrate zumindest bei einzelnen Mahlzeiten weg. Sammeln Sie mehr Erfahrung und Sie werden dieser Ernährung besser vertrauen.

 

Geht Ihnen das Abnehmen zu langsam? Lesen Sie nach bei den besten Tipps zum Abnehmen.

Wissen Sie nicht, wie Sie anfangen sollen? Einfach informieren unter LCHF für Anfänger.

Probleme in Gesellschaft und bei sozialen Kontakten

Ja, kein einfaches Unterfangen. Ein Rückzug aus sozialen Gruppen wäre das Schlechteste. Die Verweigerung von bestimmten Speisen könnte den Gastgeber verärgern. Wenn Sie ausnahmsweise bei Kohlenhydraten ein wenig zugreifen, wird niemand etwas merken. Wenn Sie bei der Nachspeise zurückhalten sind, wird man Sie bewundern. Wenn Sie gefragt werden, können Sie aufklären, warum Ihnen diese Ernährung so gut tut. Bedenken Sie: für viele Menschen ist es völlig neu, dass Kohlenhydrate, Eiweiß oder Fett unterschiedliche Stoffwechselprozesse auslösen. Die meisten Menschen glauben, es ginge einzig und allein darum, Kalorien einzusparen. Haben Sie Geduld und warten Sie auf vertrauliche Gesprächssituationen.

Probleme mit Hunger

Als Gründe für den Hunger kommen in Frage: Sie haben zu wenig gegessen, den Anteil der Kohlenhydrate unterschätzt, das Essen enthält versteckte Zucker oder Fruktose oder sie brauchen mehr Fett.

Hunger tritt bei dieser Ernährungsweise normalerweise nicht auf. Hunger ist ein Zeichen von mangelnder Energie – oder Nährstoffversorgung. Mit LCHF kommen Sie lange Perioden ohne Mahlzeiten aus und sind dabei voll Energie.

Andere Antworten

Darunter finden sich solche von entschlossenen Menschen, die überhaupt keine Bedenken  hatten. Andere wiederum überlegten, ob diese Ernährung nicht auf Kosten ihrer sportlichen Leistungsfähigkeit gehen könne. Auch die Sorge, man könne zu viel Gewicht verlieren, wurde erwähnt.


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