Eine Unsitte aus Schweden....

.... breitet sich auch bei uns aus. Der schwedische Möbelriese IKEA verführt seine Kunden im Lebensmittelbereich zum hemmungslosen, billigen Naschen.

 

 

 

 

Foto:©Robert Schönauer

IKEA bemüht sich. Im Restaurant wird auffallend mit Softdrinks geworben, deren Zuckergehalt reduziert wurde. Danke IKEA! Ein Vorbild, wie in so manch anderen Bereichen. Siehe Link: "less is more"

Im Lebensmittelshop aber werden diese Grundsätze nicht geschätzt. Bei Süßigkeiten stehen große Mengen zur freien Auswahl, in Selbstbedienung, und vor allem verführerisch billig (das Erfolgsmodell des Hauses) zur Verfügung. Kein Wunder, wenn der Kunde sich gehen lässt und die Kontrolle verliert. Derartige Dimensionen sind in unserem Lebensmittelhandel (noch?) unbekannt. Es reichen schon die kleinen süßen Verführer im Kassenbereich.

Süßes Gemüse? Dieser Geschmack von "Fisolen" könnte sich bei Kindern einprägen.

 

Wird dieses Geschäftsmodell auch von anderen Möbelhäusern kopiert, wie verschiedene andere erfolgreiche Strategien von IKEA?

Foto:©Robert Schönauer


Der schwedische Brauch soll im Genuss von „Samstagssüßigkeiten“ bestehen?

 

Ja, vor vielen Jahren, damals als ein Tischler namens Ingvar Kamprad begann, Möbel zu verschicken, durften sich die Kinder von ihrem Taschengeld am Samstag im Dorfladen etwas Süßes kaufen. Heute macht die halbe Bevölkerung, Erwachsene wie Kinder, die ganze Woche von dieser Selbstbelohnung gebrauch. Das Geschäft mit dem süßen Gift floriert. Dieses massenhafte Angebot an Süßigkeiten ist einzigartig in Europa und versetzt die Schwedenurlauber immer wieder in Staunen.

Foto:©Robert Schönauer


Wie wär´s, wenn IKEA tatsächlich auf die echte alte Tradition zurückgreifen würde und den Verkauf der Süßigkeiten nur am Samstag zuließe? Denn die damaligen Kinder von Bullerbü durften sich auch nicht die ganze Woche den Bauch mit Naschereien vollstopfen.

Bei IKEA geht´s auch anders!

Im schwedischen Karlstad agiert das Möbelhaus übrigens sehr gesundheitsbewusst und geht auf die Wünsche der Kunden ein. Dort werden echte  Low Carb (LCHF) Gerichte angeboten. In Schweden kennt man eben die Vorzüge dieser zuckerfreien, kohlenhydratarmen Ernährung. Es wäre schön, wenn IKEA diesen schwedischen Ernährungsstil auch  weltweit in ihre Marketingstrategie aufnehmen würde!

Foto: http://www.kostdoktorn.se/lchf-pa-ikea-2

Fotos vom 8. Jänner 2016 in einem österreichischen Möbelhaus von IKEA.

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