Fettleibigkeit in den USA weiter im Vormarsch - nicht gebremst durch fragwürdige Kalorienbeschränkung

„Iss nicht so viel und beweg dich mehr! Deine Energiebilanz ist entscheidend“! Das durften sich die Amerikaner Jahrzehntelang anhören, und die Anzahl Übergewichtiger stieg rasant.

„Iss nicht so viel und beweg dich mehr! Deine Energiebilanz ist entscheidend“! Das durften sich die Amerikaner Jahrzehntelang anhören, und die Anzahl Übergewichtiger stieg und stieg weiter.

Kürzlich veröffentlichte Daten zeigen, dass in den Jahren 2013 und 2014 ganze 38 Prozent der Amerikaner fettleibig waren (BMI über 30). Eine schwindelerregende Rekordzahl. Die Zahl ist seit den 1980-er Jahren beständig gewachsen: damals waren es noch ca. 15 Prozent.

Es besteht absolute Gewissheit: was wir in den USA oder sonst wo in der Welt an Abnehmprogrammen empfehlen, kann gar nicht funktionieren. Wir bekämpfen das Problem aus dem falschen Blickwinkel.

Wir müssen endlich mit dieser endlosen Fixierung auf die Energiebilanz aufhören. Einem  Konzept das von Coca-Cola gesponsert wird.

Was wir essen entscheidet auch wieviel wir essen. Es ist eine Frage der Qualität von Lebensmitteln – bei frischen Lebensmitteln mit hoher Nährstoffdichte kann sich die Essensmenge von selbst regeln. Nur so entstehen wieder natürliche Hunger- und Sättigungsgefühle.

Qualitativ hochwertige Lebensmittel lösen hormonelle Steuerungsmechanismen aus, die den Stoffwechsel ankurbeln. Die Berechnung von Kalorien geht am Problem vorbei. Fettleibigkeit ist kein physikalisches oder mathematisches Problem, die Biologie zählt nicht eins und eins zusammen.

Solange unsere[Gesellschaften diese fundamentalen Fragen nicht richtig verstehen, sind wir von einer Lösung weit entfernt.

Artikel in New York Times

Siehe auch unter dietdoctor.com

Grafik: http://www.dietdoctor.com/wp-content/uploads/2015/11/adult1-800x546.jpg

Bild: https://pixabay.com/de/fettleibigkeit-fett-993126/

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